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Klimawandel und Kommunen


Es ist nicht klar, ob die extremen Wetterkapriolen der letzten Wochen ihre Ursache im weltweiten Klimawandel haben oder nicht. In jedem Fall zeigen die durch Hochwasser und Niederschläge verursachten Schäden perspektivisch, dass sich Städte, Gemeinden und Kommunen für mögliche Folgen des prognostizierten Klimawandels wappnen müssen. Eine neue Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung möchte mit Hilfe 23 kommunaler Beispiele und 31 praktisch anwendbarer Werkzeuge Kommunen dabei helfen, frühzeitig die eigene Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Nach Ansicht der beteiligten Wissenschaftler/innen ist eine zentrale Aufgabe in einem Anpassungsprozess die Kommunikation über Klimafolgen, Anpassungsstrategien und -maßnahmen sowohl innerhalb der Verwaltung als auch gegenüber Bürgerinnen und Bürgern. Ein »offener und beteiligungsorientierter Prozess« sei ein Erfolgsfaktor zur erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel. Der Planungsprozess sollte integrativ, flexibel und interdisziplinär gestaltet sein, alle für eine Region bzw. Kommune bedeutenden Klimafolgen und -wirkungen berücksichtigen sowie alle handlungsrelevanten Stakeholder innerhalb und außerhalb der Verwaltung einbinden können. Die Anpassung an den Klimawandel sei ein »Querschnittsthema« in der regionalen und kommunalen Planung, das nur durch die Kooperation von Akteuren aus Wissenschaft und Praxis, Wirtschaft und Verwaltung sowie Politik und Gesellschaft bewältigt werden könne.

Die Broschüre im Wortlaut (PDF)


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