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Film: Der große Demokrator


Der Filmemacher Rami Hamze startet in seinem Film »Der große Demokrator« ein demokratisches Experiment. Er sammelt 10.000 Euro und stellt sie den Einwohner/innen des Kölner Stadtteils Kalk zur Verfügung, eines historisch gewachsenen Arbeiterviertels, das unter starkem Veränderungsdruck steht und als »sozialer Brennpunkt« gilt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen unter dem Motto »Kalk für Alle« selbst entscheiden, was mit dem Geld vor Ort in ihrem Stadtteil passieren soll. Der Film erzählt unterhaltsam und lebensnah aus der Praxis von Bürgerbeteiligung und bürgerschaftlichem Engagement. »Mich hat interessiert, ob eine andere Form jenseits der parteipolitisch geprägten Demokratie möglich ist. Ich wollte erfahren, ob Bürgerbeteiligung ein Mehr an Miteinander bieten kann«, beschreibt der Autor und Regisseur Rami Hamze im Gespräch mit der Redaktion seine Motivation, den Film zu drehen. Die im Film dokumentierten demokratischen Aushandlungsprozesse erlebte der Regisseur dabei zwar als »kleinteilig, langwierig und anstrengend«, sie lohnen sich aber, weil sie das »notwendige Fundament unseres politischen Systems« bilden. Und was kann die Demokratie im Großen von der Demokratie im Kleinen lernen? »Dass die Menschen Interesse an Demokratie haben, nicht aber an inhaltslosen Routinestreitereien«, so der Regisseur.

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