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Partizipation und soziale Inklusion aus der Quartierssicht – ein Blick nach Hamburg


Das Wissen über Bürgerbeteiligung scheint sich auszubreiten. Best Practice-Beispiele ernst gemeinter, partizipativer Ansätze sind landauf landab abrufbar. Sogar von einem Boom der Bürgerbeteiligung ist die Rede. Man sollte meinen, dass dies das Erreichen von mehr sozialer Inklusion hätte befördern müssen. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Trotz steigender Beteiligungsangebote und Zunahme an Beteiligungsmöglichkeiten und -techniken bis hin zu virtuell gestützten Methoden, trotz immer besseren Methoden- und Moderations-Knowhows driften soziale Gruppen immer weiter auseinander. Soziale Spaltungsprozesse werden offenbar immer weiter vertieft, statt abgebaut. Es gibt begründeten Verdacht, dass Partizipation –– allgemein gesprochen –– soziale Ungleichheit und Exklusion sogar verschärft, weil Beteiligungsangebote vorrangig von denjenigen wahrgenommen werden, die sich selbst auch ohne Angebot gut vertreten können oder deren Interessen gut vertreten sind. Die Spaltung der Gesellschaft bildet sich ebenso wie in repräsentativen politischen Systemen auch in Beteiligungsprozessen deutlich ab.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Formen der Partizipation Spaltungsprozesse abbauen und somit eine Inklusion – d.h. hier Teilhabe der schwer erreichbaren, klassisch unterrepräsentierten Gruppen –– mindestens befördern können. Rixa Gohde-Ahrens, Landschafts- und Freiraumplanerin sowie Quartiersentwicklerin, betrachtet diese Frage aus der Quartierssicht. Sie zeigt Ansatzpunkte auf, die soziale Inklusion und Beteiligung befördern können und die auf ihren Erfahrungen in Hamburger Fördergebieten der Stadtteilentwicklung beruhen.

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