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Evolution einer partizipativen Planungskultur: Die Bahninfrastruktur-Großvorhaben »Stuttgart 21« und »Hauptbahnhof Wien« im Vergleich


Bahnhofsgroßprojekte betreffen nicht nur die Infrastruktur, sie sind auch immer Stadtentwicklungsprojekte. In Deutschland wurde dies besonders bei den Protesten um »Stuttgart 21« deutlich. Ein ähnlich umfangreiches Neubauprojekt – der Wiener Hauptbahnhof – zeigte dagegen, dass mit den vielfältigen beteiligungspolitischen Herausforderungen auch erfolgreich umgegangen werden kann. Aber es greift zu kurz, die beiden Projekte einfach als Positiv- und Negativbeispiele gegenüberzustellen. Dies zeigen Anouk Helmholz und Rainer Rothfuß in ihrem Beitrag für das Netzwerk Bürgerbeteiligung. Für sie steht fest: Der Vergleich zwischen Stuttgart und Wien lehrt weit mehr als nur, wie Beteiligung »richtig« bzw. »falsch« gemacht wird. Beide Projekte können als Ausdruck eines Lernprozesses hin zu einer neuen Beteiligungskultur in beiden Städten gedeutet werden. Eine Beobachtung, die Hoffnung macht und im Hinblick auf den Diskurs um den Begriff »Beteiligungskultur« richtungweisend sein könnte.

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