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Entwicklungen der partizipativen Demokratie in Europa


Nicht nur direktdemokratische Verfahren erleben in den letzten zwei Jahrzehnten einen Boom in Europa. Mit dem Rückgang der Beteiligung an Formen der repräsentativen Demokratie geht auch eine zunehmende Verbreitung von dialogorientierten Verfahren der Bürgerbeteiligung einher:
In Großbritannien wird etwa die Methode »Planning for Real« verstärkt angewendet, in Dänemark praktiziert man seit längerem Konsensuskonferenzen und im österreichischen Vorarlberg haben sich Bürger/innen-Räte etabliert. Viele Länder experimentieren außerdem mit Bürgerhaushalten.
Hier zeigt sich, dass die jeweiligen Beteiligungskulturen und die Strukturen des politischen Systems die Ausgestaltung der Verfahren beeinflussen.
Unsere Netzwerker/innen Patrizia Nanz und Jan-Hendrik Kamlage liefern mit ihrem Beitrag eine Bestandsaufnahme zu dialogorientierter Bürgerbeteiligung in Europa und stellen fest: ein systematischer Lern- und Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern findet bisher nicht statt.
Für die Entwicklung von Standards und Leitlinien oder für die Verzahnung von repräsentativer, direkter und partizipativer Demokratie schlagen die Autor/innen die Einrichtung eines unabhängigen Kompetenzzentrums vor, das Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Wissenschaft verbindet.

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