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»Da müssen wir ran!« Der Online-Wahlkampf 2011 der Berliner Grünen: Neue Chancen und Grenzen für politische Beteiligungsprozesse


Politische Entscheidungen mit der Stadtgesellschaft zusammen zu treffen und nicht über sie hinweg – das war der Anspruch der Berliner Grünen zur Abgeordnetenhauswahl 2011. »Eine Stadt für Alle« lautete deshalb das Programm, eine »neue politische Kultur« der Teilhabe und des Dialogs sollte geschaffen werden. Diese Maßstäbe galten auch und besonders für die Online-Kampagne, denn gerade über das Netz können diese Ansprüche mit Leben gefüllt werden. Das Herzstück der mehrfach ausgezeichneten Kampagne bildete deshalb die Online-Mitmach-Karte »Da müssen wir ran!«. Mit dem Aufruf, individuelle »Aufgaben« an die kandidierenden Grünen zu stellen, wandte sich die Karte direkt an die Berlinerinnen und Berliner. Und weil das jederzeit und überall möglich sein sollte, wurde die Karte auch als kostenlose mobile App angeboten. Rund 800 Aufgaben aus der Berliner Bevölkerung gingen in den letzten sechs Wochen des Wahlkampfes ein. Einige Beiträge ernteten mehr als 100 »Likes« (Zustimmungen) von Webseiten-Besuchern, um andere entspann sich im Kommentarbereich eine lebhafte Diskussion.
Ist deshalb der Online-Wahlkampf der Berliner Grünen und insbesondere die Aktion »Da müssen wir ran!« ein Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung im Netz? Fast zehn Monate nach dem Berliner Wahltag wirft die damalige Online-Redakteurin der Berliner Grünen, Maike Janssen, einen kritischen Blick zurück.

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